Warum mich die Oper so fasziniert?

26. Oktober 2021

UNAUFGEFORDERTE WERBUNG

©Catherine Ashmore / Royal Opera House London / Tosca

Als ich sechs Jahre alt war, betrat ich zum allerersten Mal ein Opernhaus, in dem die Kinderoper Hänsel und Gretel aufgeführt wurde. Vom ersten Moment an war ich schockverliebt in das musikalisch untermalte Schauspiel. Die Geschichte kannte ich bereits, denn sie basierte auf dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm.

 

Und so brauchte ich mich an jenem Nachmittag lediglich auf das Bühnengeschehen und die Musik konzentrieren, was ich wohl laut meiner Mutter ausdauernd und recht kontemplativ tat.

 

Ich war so hoch konzentriert, so vereinnahmt von dem für mich überirdisch klingenden Orchester, dem beeindruckenden Bühnenbild und den Darstellern, die so lebendig und gefühlsecht agierten, dass ich wie von einem imaginären Sog mit meiner ganzen Aufmerksamkeit aus dem 1. Rang quasi auf das Bühnengeschehen hinabgezogen wurde.

 

Ich war regelrecht abgetaucht und so tief versunken in das zu Leben erwachte Märchen, dass ich mich nach der Vorstellung kaum noch von meinem Sitzplatz wegrühren wollte.

 

Ich war einfach in der Magie des Augenblicks gefangen und nahezu hypnotisiert.

 

©Andreas J. Hirsch / Salzburger Festspiele / Cavalleria Rusticana

Sechs Jahre später erlebte ich wieder eine Oper, Verdis Rigoletto. Nur dieses Mal ging es in der Handlung um ein echtes Drama, was viel mehr als nur eine märchenhafte Fantasterei sein sollte.

 

Es ging vor allem ans Eingemachte, in der Essenz nämlich um die menschlichen Abgründe.

 

Liebesleid, Vergeltung und Mord. Das waren tatsächlich die drei Hauptthemen des Melodrams, die auf der Bühne von den Sängern dramatisch in Szene gesetzt wurden und sich in einem eng miteinander verwobenen Handlungsstrang zu einem aufregenden Bühnenthriller entpuppen sollten.

 

Spannend von der ersten Sekunde an fieberte ich mit den Darstellern mit, sog jedes Detail wie ein Schwamm wissensdurstig in mich auf und ließ mich von der vereinnahmend schönen Musik treiben.

 

Als dann die Tragödie ihren Höhepunkt erreichte, war es tatsächlich um mich geschehen. Kaum begreifend, warum Rigoletto am Schluss seine eigene Tochter ermordet, fand ich mich mit einer eiskalten Gänsehaut und klammnassen Händen wie zu einer Salzsäule erstarrt im Auditorium sitzen.

 

Ich zitterte am ganzen Körper und konnte es kaum fassen. Rigoletto hatte seine Tochter einfach abgestochen, kaltblütig.

 

©Catherine Ashmore / Royal Opera House London / Tosca

Hatte er sie wirklich ermordet und warum? Noch während die letzten Takte gespielt wurden, staute sich in mir bereits eine Tränenflut an, die mir langsam, aber sicher die Augen hinaufstieg. Mit dem Verhallen des letzten Schlussakkordes brach es dann plötzlich unaufhaltsam aus mir heraus.

 

Die Tränen bahnten sich ihren Weg und rannen mir in kleinen Rinnsalen nur so über die Wangen.

 

Meine Gefühle hatten mich übermannt und das alles bloß wegen eines simplen Theaterspiels, das noch nicht einmal echt war.

 

Warum war ich so ergriffen? Warum hatte mich diese Oper so am Schopf meiner Gefühle gepackt? Was hatte sie in mir so dermaßen aufgerüttelt und ausgelöst, dass ich emotional völlig außer Rand und Band geriet?

 

Ich sollte es nicht weiter ergründen, denn kurz darauf hörte ich auf, in die Oper zu gehen. Sie interessierte mich ganz einfach nicht mehr, was wohl einer Laune meiner damals pubertierenden Natur geschuldet war.

 

Fast drei Dekaden sollte es dauern, bis ich mich endlich wieder in ein Opernhaus wagte - und das mehr aus reiner Neugier und purem Erlebnisdrang als aus der großen Leidenschaft für die klassische Musik heraus.

 

Es sollte eine Aufführung mit dem weltbesten Tenor in seinem Rollendebüt in Verdis Otello werden. Völlig unvoreingenommen und auch ein bisschen naiv ließ ich mich auf das psychologisch düstere Drama ein, nicht ahnend, wie düster, paranoid und kaltblütig die vierstündige Sitzung im Royal Opera House in London wirklich werden würde.

 

©Catherine Ashmore / Royal Opera House London / Otello mit Jonas Kaufmann

©Tristram Kenton / Royal Opera House London / Otello mit Jonas Kaufmann

Doch genau diese Oper war am Ende ein Schlüsselerlebnis, eine einschneidende Erfahrung, die mich seitdem nicht mehr vom Musiktheater und der klassischen Musik losgelassen hat.

 

Was war an jenem Abend im Londoner Opernhaus geschehen?

 

"Zu sehen, dass Darsteller auf der Bühne mehr sind als das, was sie spielen und dass schauspielerisches Vermögen so einen gefühlsechten Charakter annehmen kann, dass man wirklich glaubt, was man als Zuschauer mit bloßen Augen vor sich auf der Bühne sieht, macht neben der irisierend schönen Klangwelt, die einen emotional tief berühren kann, die Magie und die Faszination der Oper aus."

 

©Catherine Ashmore / Royal Opera House London / Otello mit Jonas Kaufmann

Was ich damit meine?

 

Als der Tenor Jonas Kaufmann alias Otello an jenem Abend seine Gattin Desdemona mit einem Kissen erstickt und zwar so ausdauernd, so schaudernd eiskalt und in so extrem sadistischer Rage, wäre ich fast aus meinem Sitz gesprungen, um "Stopp, Halt, Aufhören" zu rufen.

 

Die Szene hatte vielleicht nur ein paar Millisekunden zu lange gedauert. Die Verzögerungstaktik noch mal und noch mal und noch mal zuzudrücken, das Ausreizen des Moments bis fast über den Anschlag hinaus, war so perfekt arrangiert und wirkte dennoch so unglaublich echt, spontan und unmenschlich, dass ich einfach nur schockiert und vollends überzeugt davon war, dass hier jemand gerade seine Kontrolle komplett verloren hatte und im Begriff war, seiner Sängerkollegin tatsächlich etwas anzutun.

 

©Michael Pöhn / Wiener Staatsoper / Tosca

Nachdem mir langsam dämmerte, dass nichts Schlimmes auf der Bühne passierte, blieb ich baff und ziemlich geplättet an Ort und Stelle sitzen.

 

Was für eine Gefühlsechtheit, was für eine überbordende Energie, was für eine vor Rage wütende Leidenschaft da am Werk war. 

 

Ich hatte, ohne es in Worte fassen zu können, tatsächlich miterlebt, was es bedeutet, wenn ein Sängerdarsteller sich der kontrollierten Ekstase hingibt.

 

Der ganze Saal war von einer Sekunde auf die andere durchströmt von diesen elektrisierend emotionalen Wogen, die sich durch den großartigen Gesang und die perfekte darstellerische Leistung im Publikum ihre grandiosesten Wellen brachen.

 

Es war unterschwellig spürbar, dass das Publikum im kritischen Moment der Dramaturgie unisono die Luft angehalten haben musste, denn die darauffolgende Erleichterung meinte man förmlich ausatmen zu hören.

 

An diesem Abend verstand ich, was das Faszinosum der Oper ausmacht. Die Oper wurde zu meiner Droge, der ich mich fortan nicht mehr entziehen konnte.

 

©Wilfried Hösl / Bayerische Staatsoper / Manon Lescaut

Doch mit der emotionalen Tiefe, den ätherischen Klangwelten und der Wahrhaftigkeit des Schauspiels sind nur die groben Eckpfeiler abgesteckt, die noch längst nicht en détail erklären, was die kaleidoskopische allumfassende Faszination der Oper für mich im Besonderen ausmacht.

 

Im Folgenden steige ich noch ein bisschen tiefer ein in die feingeistige Welt des Musiktheaters und seiner äußerst positiven, stimulierenden Nebenwirkungen für Geist und Seele.

 

Die OpernInszenierung als Stimulus für den Geist

Eine Inszenierung ist wie das Salz in der Suppe. Ohne diese Zutat geht schon mal gar nichts. Wenn ich also nicht allein wegen der Gesangsinterpreten und der musikalischen Untermalung in die Oper gehe, dann besuche ich eine Aufführung vor allem wegen der Inszenierung.

 

Jeder Regisseur, der sich ein klassisches Meisterwerk vergangener Tage neu erarbeitet und es szenisch in die Moderne oder eben aus dem antiquierten geschichtlichen Kontext in die gegenwärtige Realität katapultiert, läuft Gefahr, dafür kritisiert zu werden.

 

Dabei liegt der Reiz genau in dieser Transformation. Aus Alt mach Neu. Die Interpretation der Geschichte macht sozusagen den Kohl der Dramaturgie auf der Bühne fett.

 

Und die ist nicht immer leicht und nicht für jede Oper gleichermaßen gangbar.

 

Doch wenn die Umsetzung, nämlich das Handlungsgeschehen in einer aktuelleren Gegenwart spielen zu lassen gelingt, dann bietet so eine Neuinterpretation eine grandiose Plattform für alle potenziell kritischen Fragen, die sich um gesellschaftskontroverse und philosophische Themen sowie der grundsätzlich geistigen Auseinandersetzung mit dem Werk und seiner intentionalen Bedeutung drehen können und dürfen.

 

©Michael Pöhn / Wiener Staatsoper / Don Carlos

So eine innere Auseinandersetzung mit hochgeistigen, politisch gefärbten und gesellschaftskritischen Themen ist natürlich anstrengend, wenn man sich in der Oper nur berieseln lassen will und der Abend einfach nur seicht an einem vorbeiziehen soll.

 

Nur geht man dann nicht in die Oper, sondern vielleicht lieber ins Kino. Oder man bleibt einfach gleich zu Hause auf dem Sofa sitzen.

 

Die Oper ist immer kontrovers, schwierig und oftmals auch schwer auszuhalten, denn sie bringt die echten Dramen und gesellschaftlichen Reibungspunkte in einer spannungsreichen Kulmination schlussendlich auf einen höhepunktintensiven Nenner.

 

Und das hat die Menschen schon zu jeder Zeit in jeder Epoche empört, erregt, aufgeregt, aber eben auch fasziniert, zum Denken angestachelt und neugierig auf mehr geistige Stimulation gemacht.

 

©Michael Pöhn / Wiener Staatsoper / Don Carlos

Die Oper animiert regelrecht dazu, eine geistige Haltung anzunehmen, sozialgesellschaftliche Aspekte kritisch zu hinterfragen, zu reflektieren, detailverliebt zu durchdringen und evtl. sogar philosophische Fragen aufzuwerfen, um somit eine Projektionsfläche für die eigenen Antworten auf das Leben und die Gesellschaft zu etablieren.

 

Eine gut gemachte Operninszenierung stimuliert und regt den Geist und das Denken nachhaltig an. Sinnfragen kommen an die Oberfläche. Ein kritischer Perspektivenwechsel eröffnet neue Sichtweisen und erweitert den eigenen geistigen Horizont. 

 

Und genau das mag ich so sehr an der szenischen Gestaltung: Die Kontroverse, die mich persönlich dazu herausfordert, im Leben nicht alles so hinzunehmen, wie es ist, sondern alles immer auch kritisch zu hinterfragen, auch wenn es dabei manches Mal unbequem wird.

 

Das macht den wahren Reiz der Oper und einer guten Inszenierung im Besonderen für mich aus.

 

©Bill Cooper / Royal Opera House London / La forza del destino

©Bill Cooper / Royal Opera House London / La forza del destino

die sucht nach dem emotionalen kick in der Oper

Ist man erst mal fasziniert von der Oper, dauert es nicht allzu lange, bis so ein musikdramaturgisches Erlebnis zu einer echten Leidenschaft mit Suchtpotenzial wird. Man will auf einmal immer mehr davon.

 

Aber warum ist das so?

 

Die Musikstruktur eines Melodrams lebt grundsätzlich von der tonalen Spannung, vom Spannungsaufbau und somit von der Korrelation zwischen konsonanten und dissonanten Klängen.

 

Auf dieses wechselseitige musikalische Spannungsfeld, das die dramaturgischen Abläufe des Operngeschehens intensivst untermalt, reagiert das menschliche Gehirn mehr oder minder heftig, was natürlich auch noch durch andere Faktoren, wie beispielsweise die Handlung selbst und die Darstellungskraft der Künstler auf der Bühne begünstigt wird.

 

Spannungsbögen, die von der Dissonanz getrieben der musikalischen Gesetzmäßigkeit folgend immer wieder in Harmonien münden und somit eine Auflösung erfahren, stimulieren den menschlichen Mandelkern, der im Gehirn die Funktion für die Ausschüttung von Emotionen übernimmt.

 

©Wilfried Hösl / Bayerische Staatsoper /  La forza del destino

So kann man den Mandelkern auch mit einem Belohnungszentrum vergleichen, in dem jeder aufgelöste Spannungsbogen zu einem zuckrig süßen Bonbon wird, den wir uns genüsslich auf unserem angenehm stimulierten Höhrsinn zergehen lassen.

 

Durch die emotionale Intensität reichlich mit Endorphinen versorgt, erleben wir so Momente, die uns unglaublich glücklich machen.

 

Und da unser Gehirn immer nach diesem Prinzip funktioniert und Spannungsbögen liebt, liegt es quasi auf der Hand, dass sich dieser Zustand des emotionalen Glücksrausches immer und immer wieder reproduzieren lässt.

 

Es ist ein emotionaler Kick, nach dem man süchtig wird, weil er hochgradig rauschhaft ist, ohne für den menschlichen Körper schädlich zu sein.

 

Diesen emotionalen Kick kann man auch beim Abspielen einer CD evozieren, allerdings erlebt sich der emotionale Rausch im Auditorium eines Opernhauses durch die unmittelbare Resonanz der Musik um ein Vielfaches intensiver.

 

Und wer will schon einem kleinen Rausch erliegen, wenn er den ganz großen haben kann!

 

©Michael Pöhn / Wiener Staatsoper / Faust

Opernmusik als Katharsis für die Seele

Mit diesem Rauschzustand, der während der gesamten Lauflänge des Operndramas anhalten kann, geht die sogenannte Katharsis der Seele einher.

 

Nach der emotionalen Metamorphose, die sich eventuell aus einer trüben Stimmung oder gar keiner besonders erfreulichen Stimmung gespeist hat, erlebt man nach den orchestralen Klängen, dem raumfüllenden Gesang und der verebbenden spannungsgeladenen Atmosphäre, wie sich die Seele plötzlich komplett entlädt.

 

Aller Ballast, alle Sorgen und schlechten Gefühle werden mit der Kraft der elektrisierenden Musik aus dem seelischen Haushalt herausgeschwemmt. Die Seele wird gereinigt, frei, unbelastet und froh.

 

So eine Katharsis für die Seele erspart locker die Kosten für den Seelenklempner und man durchlebt einen aufregenden Opernabend mit gefühlsechter Dramatik. Was will man noch mehr?

 

©Wilfried Hösl / Bayerische Staatsoper / Der Rosenkavalier

Die treibend magnetisierende Kraft der Oper: Der Sängerdarsteller

Der Sängerdarsteller kann die Opernaufführung zu einem Genuss oder zu einem Albtraum werden lassen. Das hängt von vielerlei Faktoren ab, insbesondere aber von der gesangstechnischen Brillanz, der überzeugenden Darstellungskraft und einer nicht zu unterschätzenden persönlichen Aura.

 

Lichtgestalten wie Anna Netrebko, Plácido Domingo, Rolando Villazón, Juan Diego Flórez oder Jonas Kaufmann haben es daher leicht, denn mit ihrer erotischen Ausstrahlung, ihrem raumfüllenden Charisma und dem gewissen "Etwas", das sie als Musikinterpreten so unwiderstehlich macht, ziehen sie ihr Publikum an wie die sprichwörtlichen Motten das Licht.

 

Plötzlich bekommt die Opernvorstellung durch sie ein ganz individuelles, persönliches Gesicht, das sich nunmehr durch die emotionale Verbundenheit des Publikums mit seinem Lieblingssänger oder seiner Lieblingssängerin intensiviert und potenzieren kann.

 

©Michael Pöhn / Wiener Staatsoper / Don Carlos

Durch den Bonuspunkt der Verehrung, der Bewunderung und der schwärmerischen Anhimmeleien gewinnt der Abend an Glanz und elektrisierender Energie, die vom Publikum auf den Bühneninterpreten abstrahlt und durch die positiven Schwingungen auch den Interpreten zu gesanglicher und darstellerischer Höchstform auflaufen lässt.

 

Die Interpretation der Rolle kann durch dieses Phänomen der interpersönlichen Resonanz möglicherweise viel freier ausgelebt werden.

 

Und mit interpersönlicher Resonanz meine ich tatsächlich die emotional antizipierenden Schwingungen, die im Auditorium entstehen, noch bevor der Interpret die Bühne überhaupt betreten hat.

 

Nicht umsonst hieß es einmal über den Tenor Jonas Kaufmann, dass sowie er die Bühne betrete, sich die Luft im Raum verändere.

 

Dieses Phänomen hat eindeutig etwas mit der persönlichen Aura des Tenors und zudem mit der emotionalen Haltung des Publikums seinem Sänger gegenüber zu tun. "The icing on the cake" ist dann nur noch der Gesang.

 

©Wilfried Hösl / Bayerische Staatsoper / Manon Lescaut

...und was ist nochmal die kontrollierte Ekstase?

Von der kontrollierten Ekstase, die einst Karajan als eindeutige musikalische Begrifflichkeit etablierte, ist oftmals die Rede, wenn es darum geht, darstellerisch bis zum Äußersten zu gehen, sich aber nicht vollständig in der Wahrhaftigkeit der echten Gefühle zu verlieren.

 

Zwar erlebt man die besten Darsteller auf der Bühne oftmals im Ausbruch ihrer leidenschaftlichsten Gefühle. Tatsächlich wird die Stimme aber technisch so kontrolliert und gesteuert, dass sie nicht über die Grenzen des vokal Machbaren hinausschießt.

 

Gleiches gilt für das schauspielerische Vermögen. Auch in diesem Fall wird der Bogen der Emotionalität nie so weit überspannt, dass aus Spiel plötzlich Ernst wird, denn das könnte ansonsten in bestimmten Situationen für die mitwirkenden Darsteller auf der Bühne gefährlich werden.

 

©Catherine Ashmore / Royal Opera House London / Tosca

 

das Erlebnis Oper: Lebendig, spannend, bewegend, leidenschaftlich, gesund

Die Oper kann also eine ganze Menge. Und weil sie so vielschichtig in vielerlei Bereichen ist, wird es nie wirklich langweilig mit ihr. 

 

Oper ist für mich pures Erlebnis, ein wahrhafter Rausch für die Sinne, spannend, bewegend, leidenschaftlich. Und darüber hinaus macht sie süchtig nach immer mehr Opernvergnügen. Und das wiederum ist eine Pille, die auf lange Sicht so glücklich macht, dass ich sie total gerne schlucke.

 

Nebenwirkungen? Fehlanzeige! Außer, dass ich viel zu oft berauscht und beseelt nach beendeter Vorstellung nach Hause gehe.

 

Auch wenn sich bei meinen Opernbesuchen mein Herzschlag relativ regelmäßig vor antizipierender Freude erhöht, die Aufregung manchmal sogar durch die Decke schießt, so bleibt mein gesundheitlicher Zustand davon völlig unberührt.

 

Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass eine erhöhte Herzfrequenz im Zusammenhang mit musikalischer Aktivität (ob nun aktiv oder passiv erlebt) gesund und vital hält.


Möchtest du nun auch dem Faszinosum der Oper erliegen? Dann probiere es doch einfach mal ganz unvoreingenommen aus und erfahre in folgenden Beiträgen, wie du dich auf deinen ersten Opernbesuch vorbereiten kannst.

 

©Nicole Hacke / Operaversum

Der ultimative OPernguide für Einsteiger

Mit meiner unkomplizierten Anleitung für den Klassik-Einsteiger wird das Mysterium Oper zu einem entspannten und unvergleichlich schönen Ereignis. Wie ein gelungener Abend ablaufen kann und was es in der Oper zu beachten gibt, damit für Dich auch absolut nichts schief läuft, erkläre ich Dir ausführlich in meinem Beitrag.

 



©Nicole Hacke / Operaversum

Fragen & Antworten

Die Opernmusik, die geheimnisvolle Schönheit der klassischen Tonalwelten, die vielen Menschen oftmals fremd, unnahbar und teilweise sogar schwer vermittelbar erscheint, hält Antworten auf häufig gestellte Fragen bereit:

 

Was macht einen Sänger einzigartig und ist Qualität in der Oper wichtig? Lies dich durch meinen Fragen & Antworten Katalog und erfahre so mehr über die Oper.

 


Viel Spaß beim Lesen und hoffentlich erlebst auch du demnächst ein grandioses Opernspektakel!


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